Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs durch Humane Papillomviren (HPV)

„Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut hat die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) für alle Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen. Damit soll die Zahl der Gebärmutterhalskrebsfälle zukünftig deutlich verringert werden. Die Impfserie sollte möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein, um eine Ansteckung mit den sexuell übertragbaren Humanen Papillomviren (HPV), welche für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind, zu verhindern. Im Alter von 9 bis 13 bzw. 14 Jahren (je nach Impfstoff) sind im Abstand von 6 Monaten zwei Impfungen erforderlich. Bei Nachholimpfungen oder wenn der Impfabstand zwischen den zwei Impfungen geringer als ein halbes Jahr war oder die Impfserie nach einem Alter von 13 bzw. 14 Jahren erfolgt ist, wird eine dritte Impfung zur Komplettierung der Grundimmunisierung empfohlen. Spätestens bis zum 18. Lebensjahr sollten versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden. Dieser Impftermin ist auch eine gute Gelegenheit für Jugendliche, zu überprüfen, ob noch von der STIKO empfohlene Impfungen fehlen, um diese dann nachzuholen.

Es gibt jedoch noch weitere krebserregende Viren-Typen bei den Papillomviren. Daher wird für die Geimpften auch zukünftig die jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung mit dem so genannten Pap-Abstrich unerlässlich bleiben.“ 

(Quelle: http://www.kinderaerzte-im-netz.de/impfen)

 



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